“Ein Schützenfest zum Vergessen”


Basti blickt zurück

Vier Tage, vom 1. bis zum 4. Juli 2016, Schützenfest in Deisel. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. An dieser Stelle blickt Basti auf unser Schützenfestwochenende 2016 zurück.


Wo soll ich nur anfangen? Für mich war es ein Schützenfest zum Vergessen und das auf keinen Fall wegen der Stimmung. Die war wirklich an allen Tagen super. Viel mehr lag es bei mir am übermäßigen Bierkonsum, der mein Gedächtnis wohl etwas einschränkte. Naja, ich versuche einfach mal wiederzugeben, was mein Erinnerungsvermögen so hergibt.

Angefangen am Freitag mit einer kleinen Vorfeier bei uns Zuhause bei der nur ein paar Radler und Bierchen getrunken werden sollten. Das hat auch ziemlich lange sehr gut funktioniert bis eine Flasche von Karpis (Philip, Anm. d. Red.) Lieblingsschnaps Bachmann entdeckt wurde (schmeckt wirklich besser als Jägermeister). Also haben Uwe, Dennis und ich uns der Sache angenommen. Das Ende vom Lied war, dass Dennis und Uwe ihre T-Shirts getauscht haben und Dennis sich in Uwes  BVB T-Shirt auch mal einen Abend lang wohlfühlen konnte. Somit war der Start in das Schützenfest schonmal gelungen.

Freitagabend bei Majk & Gisi: Dennis, Uwe und ich

Samstag um 19 Uhr ging es weiter an der Schützenhalle mit der Eröffnungsrede von Hubert. In Erinnerung geblieben ist mir vor allen Dingen der Satz:

Ist es denn nicht möglich mal fünf Minuten ruhig zu sein … Herr Karpenstein zum Beispiel!?

Hubert
in seiner Eröffnungsrede

Kalli hatte während der Rede laut quakend über Rocketbeans (Livestream-Kanal, Anm. d. Red.) erzählt. Alle fieberten dem Viertelfinale gegen unseren „Angstgegner“ Italien entgegen. Nach dem extrem nervenaufreibenden Elfmeterschießen mit guten Ende für uns konnte die Party richtig starten. Die Band gab sofort Vollgas und die ganze Halle zog mit. Die Tanzfläche war so voll, wie ich es selten zuvor gesehen habe.

Nach dem Sieg im Elfmeterschießen bebte das Schützenzelt

Scheißegal wo wir an der Theke stehen; Schützenfest feiern, jedes Jahr 3 Tage lang!

 

Die Anfänge eines Ohrwurms, der sich in den 3 Tagen noch etablieren sollte. Noch ein paar „volley“ (auf ex trinken, Anm. d. Red.) genommen und kurz danach hört meine Erinnerung dann auch schon auf. Somit weiter im Programm am Sonntag.

Lothar mit den Fußballern und Fassbier im Festumzug

Sonntag ging es dann mittlerweile traditionell mit Lothars Bierwagen (Fußballer des TSV Deisel, Anm. d. Red.) im Umzug Richtung Schützenhalle. Anstatt der 30 Liter gab es diesmal ein 50L Fass, was natürlich nicht ansatzweise in der Dreiviertelstunde Umzug geschafft wurde. Da unten angekommen war die Messe eigentlich schon gelesen, aber der Sonntag wurde wie die letzten Jahre auch wieder der beste Tag.

Bester Tag: Sonntag

Bis abends um 12 haben alle noch Vollgas gegeben und es war eine top Sause. Und der Ohrwurm? Spätestens als Denise mit der Band auf der Bühne stand und Vollgas gegeben hat, kannte jeder den Text und war am mitgröhlen.

Premiere: Frühstück an der Hütte

Montagmorgen dann zum ersten Mal gemeinsames Frühstück an der Hütte und anschließend zum Frühschoppen.  Hubert hatte am Samstag darum gebeten:

Nehmt das Angebot der Schausteller war!

Hubert
in seiner Eröffnungsrede
Pyramidenschießen im Wilden Westen

Da uns das Karussell verweigert wurde, da es angeblich nur für Kinder sei, haben wir die Gewehre an der Schießbude in die Hand genommen um eine Flasche Sekt zu schießen (was nach wirklich vielen Schüssen auch geschafft wurde). Wir waren gefühlt erst eine Stunde da unten und schon war der Adler gefallen und Cora wurde die neue Schützenkönigin. Als dann noch Gaballier + Band einen kurzen Zwichenstopp in Deisel machten war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Zum Abschluss noch einen Liveauftritt von Alex, Denise und mir mit Wonderwall (von Oasis, Anm. d. Red.) und Dennis mit Satellite (von Lena, Anm. d. Red.) und der Frühschoppen ging langsam zu Ende.

Wonderwall – Live

Ich will mit einer Bitte aufhören: Gebt volltrunkenen Leuten wie uns keine Gitarre in die Hand!